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conference: Opendata.ch 2012

June 28th 2012, Hotel X-TRA, Lim­mat­strasse 118, 8005 Zürich

Andreas Amsler is attending

Die Open-Government-Data-Bewegung hat die Schweiz erreicht. Sowohl Ver­wal­tung, Entwickler-Community als auch Medien dis­ku­tie­ren den Zugang zu offe­nen Behör­den­da­ten inten­siv, und auf par­la­men­ta­ri­scher Ebene wur­den in den ver­gan­ge­nen Mona­ten etli­che Vor­stösse lan­ciert. Die Opendata.ch-Konferenz vom 28. Juni 2012 ist das Forum für die Wei­ter­füh­rung die­ser Debat­ten. Nach dem Bun­des­ar­chiv im letz­ten ist die­ses Jahr die Stadt Zürich Gast­ge­be­rin, die mit ihrer Initia­tive «eZü­rich» zeit­gleich ihr Daten­por­tal lanciert.

Andreas Németh, eZürich-Gesamtprojektleiter eGo­vern­ment, am «make.opendata.ch»-Hackday vor Desi­gnern, App-Entwicklern und Datenliberalisierungs-Aktivisten. Manch­mal gehen die Dinge schnell in der Schweiz: In den ver­gan­ge­nen Mona­ten brachte das Thema «offene Behör­den­da­ten» unter dem Titel «make.opendata.ch» über 300 Soft­ware­ent­wick­ler, Desi­gner und Kon­zep­ter aus allen Lan­des­tei­len zusam­men, um an Anwen­dun­gen und Visua­li­sie­run­gen mit bereits heute öffent­lich zugäng­li­chen Behör­den­da­ten zu arbei­ten. Im Natio­nal­rat haben Mit­glie­der der Par­la­men­ta­ri­schen Gruppe Digi­tale Nach­hal­tig­keit Vor­stösse zum Thema ein­ge­reicht, wäh­rend das Schwei­ze­ri­sche Bun­des­ar­chiv ein Ver­zeich­nis der Daten­be­stände des Bun­des vor­an­treibt. Um die Akti­vi­tä­ten für mehr direkte Daten­de­mo­kra­tie in der Schweiz zu bün­deln und wei­ter aus­zu­bauen, hat die OGD-Bewegung Schweiz im Januar den Ver­ein Opendata.ch gegründet.

Inter­ak­tive Fach­ses­si­ons zu vier Themen

André Gol­liez, Ver­eins­prä­si­dent, Orga­ni­sa­tor der «Opendata.ch 2012»-Konferenz und seit lan­gem einer der gewich­ti­gen Reprä­sen­tan­ten der Schwei­zer IT-Branche erklärt: «Ziel der Kon­fe­renz ist es nicht alleine, die Fort­schritte vor­zu­stel­len, son­dern es sind auch an diver­sen Bau­stel­len Rah­men­be­din­gun­gen zu klä­ren und wei­tere Schritte zu dis­ku­tie­ren.» Andreas Ams­ler, Vor­stands­mit­glied, Mode­ra­tor des Anlas­ses und Mit­or­ga­ni­sa­tor der «make.opendata.ch»-Hackdays fügt an: «Mit Panels zu den The­men ‹Mobi­li­tät›, ‹Gesund­heit & Umwelt›, ‹Finan­zen & Beschaf­fung› sowie ‹Wis­sen­schaft & Kul­tur› ist unser Pro­gramm rand­voll, das Thema ‹Open Data› umfasst schliess­lich bald alle Teile der Gesellschaft.»

Ers­tes Schwei­zer «Open Govern­ment Data»-Portal

Der Zür­cher Stadt­rat und Finanz­vor­stand Mar­tin Vollen­wy­der wird den Kon­fe­renz­vor­mit­tag eröff­nen und die Ziele vor­stel­len, wel­che die Stadt Zürich mit der Lan­cie­rung des ers­ten Schwei­zer Verwaltungsdaten-Portals ver­folgt. Die Ber­ner Fach­hoch­schule und ihre Part­ner stel­len zudem die Ergeb­nisse der ers­ten umfas­sen­den «Open Govern­ment Data»-Studie der Schweiz vor. Die Stu­die will mit­tels einer Road­map den Ent­schei­dungs­trä­gern in Poli­tik, Wirt­schaft und Zivil­ge­sell­schaft den Weg zur Nut­zung von «Open Data» in der Schweiz aufzeigen.

Kom­bi­nier­tes Know­how aus In– und Ausland

Die Schwei­zer Zwi­schen­re­sul­tate wer­den schliess­lich auch in den inter­na­tio­na­len Ver­gleich gestellt: Die Red­ner­liste umfasst eine Reihe von Exper­ten und «Open Data»-Pionieren, unter ihnen Prof. Nigel Shad­bolt, Mit­glied des UK Public Sec­tor Trans­pa­rency Board, Daniel Diet­rich, Open Know­ledge Foun­da­tion Deutsch­land, Mar­tin Kal­ten­böck, Koope­ra­tion OGD Öster­reich, Prof. Abra­ham Bern­stein, von der Uni­ver­si­tät Zürich oder Rufus Pol­lock, Direk­tor der Open Know­ledge Foun­da­tion UK.

Das Tages­pro­gramm mit allen Bei­trä­gen und Red­nern: http://opendata.ch/2012

Anmeldung unter: http://opendata.ch/2012/register

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